2025 war für mich ein Jahr der leisen, aber entscheidenden Schritte – und genau deshalb fühlt sich dieser Jahresrückblick 2025 so besonders an. Kein Jahr, in dem plötzlich alles leicht war, sondern eines, in dem ich mir selbst immer wieder beweisen durfte, dass Mut nicht laut sein muss. Es ging weniger um große Zahlen oder perfekte Pläne, sondern um ehrliche Entscheidungen: für Wachstum, für Pausen und für ein Leben, das sich wieder mehr nach mir anfühlt.

Im Business habe ich mich endlich getraut, mein Webseiten-Angebot zu launchen – obwohl mich Zweifel und alte Glaubenssätze lange ausgebremst haben. Ich bin losgegangen, nicht weil alles sicher war, sondern weil ich gemerkt habe: So wie bisher geht es nicht weiter. Die ersten Kundinnen, ihr Vertrauen und ihr Feedback waren ein echter Meilenstein – fachlich und persönlich.

Gleichzeitig hat 2025 mir gezeigt, wie sehr ich Ausgleich brauche. Ich habe wieder Saxophon gespielt, bin Teil einer Gemeinschaft geworden und habe mir erlaubt, etwas einfach nur für mich zu machen – ohne Leistungsdruck und ohne den Gedanken, dass es „nützlich“ sein muss. Musik, Konzerte (Linkin Park in Frankfurt!) und vor allem mein erster richtiger Urlaub seit Jahren haben mir etwas zurückgegeben, das mir lange gefehlt hat: Ruhe, Erdung und neue Klarheit.

Dieses Jahr hatte auch Herausforderungen – körperliche Schmerzen und die Angst vor Sichtbarkeit haben mich immer wieder gefordert. Aber genau daraus ist etwas Wichtiges entstanden: mehr Vertrauen, mehr Struktur und ein bewussterer Umgang mit meiner Energie. 2026 darf darauf aufbauen: ruhig, klar, mutig – in meinem Tempo.

Meine Themen und Highlights in 2025

Endlich: mein Webseiten-Angebot!

2025 war das Jahr, in dem ich mich endlich getraut habe, mein Webseiten-Angebot zu launchen. Gestartet bin ich mit Onepagern für Therapeut:innen mit eigener Praxis. Inzwischen gehören auch komplette Webseiten sowie die laufende Pflege und Betreuung ganz selbstverständlich dazu.

Lange Zeit standen mir dabei vor allem meine eigenen Glaubenssätze im Weg:
die Angst, nicht genug zu wissen, nicht gut genug zu sein oder diesem Angebot nicht gerecht zu werden. Obwohl ich innerlich schon sehr lange gespürt habe, wie wichtig genau dieses Angebot für meine Kundinnen ist, habe ich es immer wieder vor mir hergeschoben.

Der Auslöser war kein perfekter Moment, sondern ein sehr ehrlicher.
Mein Business lief nicht so, wie ich es mir gewünscht habe – und dieses Angebot fühlte sich wie mein letzter Versuch an, bevor ich alles hinschmeißen wollte.

Mit viel Aufregung, Zweifeln und Unsicherheit bin ich losgegangen. Heute weiß ich: Es war genau die richtige Entscheidung.

Die ersten Testkundinnen haben mir ihr Vertrauen geschenkt und sehr wertvolles Feedback gegeben. Für mich ist dieses Angebot ein riesiger Meilenstein – fachlich, weil ich Therapeut:innen ganzheitlich und nachhaltig unterstützen kann, und persönlich, weil ich eine große Angst überwunden habe.

Rückblickend bin ich unglaublich stolz, diesen Schritt gegangen zu sein – auch wenn er sich alles andere als leicht angefühlt hat.

Ich spiele wieder Saxophon

2025 habe ich etwas wieder in mein Leben geholt, das lange Zeit keinen Platz mehr hatte: das Saxophon.

Schon zur Schulzeit habe ich ein paar Jahre gespielt, doch nach einem Umzug und ohne passenden Verein ging irgendwann die Freude daran verloren. Dass ich im März wieder angefangen habe, war keine große, geplante Entscheidung, sondern eher ein spontaner Moment. Mitglieder der Trachtenkapelle haben mich angesprochen und gefragt, ob ich nicht Lust hätte mitzuspielen – und diesmal habe ich einfach Ja gesagt.

Seitdem ist das Saxophonspielen ein fester Ausgleich zu meinem Arbeitsalltag geworden. Es ist etwas ganz anderes, sich auf Musik zu konzentrieren, gemeinsam zu proben und Teil einer Gemeinschaft zu sein, die nichts mit Business, To-do-Listen oder Zielen zu tun hat. Gerade diese Mischung aus Struktur und Leichtigkeit tut mir unglaublich gut. Ich habe gemerkt, wie wichtig mir genau dieser Ausgleich ist und wie sehr mir das gemeinsame Musizieren gefehlt hat.

Rückblickend bin ich froh, dass ich mir erlaubt habe, etwas nur für mich zu machen – ohne Leistungsdruck und ohne den Anspruch, dass es „nützlich“ sein muss. Das Saxophon ist für mich 2025 zu einem festen Anker geworden und erinnert mich daran, dass nicht alles im Leben optimiert oder monetarisiert werden muss.

ich vor einem der Auftritte mit der Trachtenkapelle

Konzerthighlights

Ein ganz besonderes Highlight in meinem Jahr 2025 war ein Konzert, auf das ich mich unglaublich lange gefreut habe: Linkin Park live in Frankfurt. Lange Zeit hätte ich nicht gedacht, dass ich diese Band jemals noch einmal auf der Bühne sehen würde – umso besonderer war dieser Abend für mich. Linkin Park begleitet mich schon seit sehr vielen Jahren und ist mit so vielen Erinnerungen und Lebensphasen verbunden.

Dass dieses Konzert dann tatsächlich Realität geworden ist, fühlte sich fast ein bisschen surreal an. Monatelang gefreut, gemeinsam mit Freunden, und dann endlich da zu stehen und die Musik live zu erleben, die mich so lange begleitet hat. Für ein paar Stunden war alles andere egal – kein Alltag, kein Business, keine To-do-Listen.

Dieses Konzert war mehr als „nur“ ein schöner Abend. Es war ein Moment des Innehaltens, der Vorfreude und des Erinnerns daran, wie wichtig Musik für mich ist. Rückblickend gehört dieses Erlebnis ganz klar zu den Highlights meines Jahres 2025.

Linkin Park Konzert in Frankfurt

Der erste Urlaub seit Jahren

2025 habe ich mir etwas gegönnt, das viel zu lange keinen Platz in meinem Leben hatte: einen richtigen Urlaub. Für ein paar Tage ging es mit meinem Partner in die Eifel in einem wunderschönen Neugrad Häuschen– mit viel Natur, Ruhe und genau der Entschleunigung, die ich so dringend gebraucht habe. Wir haben die Zeit bewusst langsam verbracht, waren in Trier unterwegs, vor allem aber habe ich einfach entspannt.

In den letzten Jahren hatte sich ein Urlaub irgendwie nie ergeben – mal aus zeitlichen Gründen, mal aus finanziellen oder weil immer etwas anderes wichtiger schien. 2025 habe ich mich ganz bewusst dagegen entschieden, weiter zu warten, und mir diese Auszeit erlaubt. Rückblickend war das eine der besten Entscheidungen des Jahres. Ich konnte richtig gut abschalten, habe viel gelesen, sauniert und die Tage einfach auf mich wirken lassen.

Dieser Urlaub hat mich wieder geerdet und unglaublich viel inneren Stress von mir genommen. Danach bin ich mit neuer Energie, Klarheit und Motivation in den Alltag zurückgekehrt. Vor allem habe ich gemerkt, wie wichtig es für mich ist, mir regelmäßig Pausen zu nehmen – nicht erst dann, wenn eigentlich nichts mehr geht.

Weitere schöne und besondere Momente in 2025

Mein 2025-Fazit

Die besten Entscheidungen 2025

Rückblickend gab es zwei Entscheidungen, die mein Jahr 2025 besonders geprägt haben. Die erste war, mein Webseiten-Angebot endlich umzusetzen – auch wenn es sich mutig, unsicher und stellenweise beängstigend angefühlt hat. Diese Entscheidung hat mir gezeigt, dass Wachstum oft genau dort beginnt, wo man sich selbst lange ausgebremst hat.

Die zweite wichtige Entscheidung war, mir bewusst eine Auszeit zu nehmen und in den Urlaub zu fahren. Diese Pause hat mir Ruhe, Klarheit und einen neuen Blick auf meinen Alltag geschenkt. Erst mit etwas Abstand wurde mir klar, wie viel Druck ich mir selbst gemacht habe.

Beide Entscheidungen waren auf ihre eigene Art wichtig: Die eine hat Mut erfordert, die andere Selbstfürsorge. Zusammen haben sie mir gezeigt, dass Weiterkommen nicht nur aus „mehr machen“, sondern oft aus bewussten Entscheidungen für sich selbst entsteht.

Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?

2025 habe ich vor allem eines über mich gelernt: Ich brauche klare Strukturen und einen bewussten Umgang mit meiner Energie. Ohne das verliere ich mich schnell im Funktionieren, mit dem Gefühl, immer hinterher zu sein. Gleichzeitig habe ich gemerkt, wie viel möglich ist, wenn genau diese beiden Dinge stimmen.

Sowohl im Business als auch im Privaten hat sich gezeigt, dass ich zu Großem in der Lage bin, wenn ich mir selbst die passenden Rahmenbedingungen schaffe. Nicht durch Druck oder ständiges Mehr, sondern durch Klarheit, Pausen und realistische Erwartungen an mich selbst. Diese Erkenntnis nehme ich mit – als leise, aber sehr wichtige Grundlage für alles, was noch kommt.

Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt/gemacht.

2025 war ein Jahr mit vielen ersten Malen, auch wenn sie sich im Moment selbst oft gar nicht so groß angefühlt haben. Zum ersten Mal seit Jahren habe ich mir bewusst einen Urlaub erlaubt und gemerkt, wie viel Ruhe und Klarheit daraus entstehen kann. Zum ersten Mal habe ich außerdem Webseiten für Kundinnen umgesetzt und damit etwas geschaffen, das lange nur eine Idee in meinem Kopf war.

Ein weiteres erstes Mal war ganz bodenständig – und gleichzeitig besonders: Ich bin Vespa gefahren. Einfach machen, mit viel Freude am Moment. Wir haben uns die Vespas inklusive Picknick gemietet und sind ein paar Stunden einfach durch die Gegend gefahren. An dem Tag war es furchtbar heiß, so dass wir auch viel Pause an (Bade)Seen gemacht haben 🙂 Und auch das Saxophon hatte 2025 wieder einen festen Platz in meinem Leben, nachdem es so lange still war.

unser leckeres Picknick, das es zur Vespatour dazu gab

All diese ersten Male waren auf ihre eigene Art aufregend, ungewohnt und manchmal auch ein kleiner Schritt aus meiner Komfortzone. Rückblickend zeigen sie mir, wie viel Bewegung in diesem Jahr steckte – leise, aber sehr nachhaltig.

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

2025 hat mir wieder gezeigt, wie wertvoll die leisen, selbstverständlichen Dinge im Leben sind. Besonders dankbar bin ich für den Rückhalt meiner Familie und meiner Freunde, die da sind, ohne viele Worte zu brauchen. Für Menschen, die zuhören, mittragen und auch dann bleiben, wenn es nicht leicht ist.

Ich bin außerdem sehr dankbar für die Möglichkeit, psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Dieser Raum hat mir geholfen, Dinge einzuordnen, loszulassen und mich selbst besser zu verstehen. Und nicht zuletzt bin ich dankbar für meinen Urlaub – für die Pause, die Ruhe und die Erlaubnis, einfach mal nichts leisten zu müssen.

Diese Dankbarkeit ist nichts Lautes, aber sie trägt mich.

Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?

2025 war auch körperlich herausfordernd. Schmerzen haben mich immer wieder ausgebremst und mir gezeigt, dass Belastbarkeit nicht selbstverständlich ist.

Eine weitere große Herausforderung war meine Angst vor Sichtbarkeit – besonders im Marketing. Mich zu zeigen und über mein Angebot zu sprechen, hat alte Unsicherheiten getriggert.

Beides war nicht leicht.
Aber beides hat mir gezeigt, wie wichtig Ehrlichkeit und Unterstützung sind.

Was ist 2025 richtig gut gelaufen?

Auch wenn 2025 kein lautes Jahr war, ist rückblickend vieles richtig gut gelaufen. Vor allem mein Webseiten-Angebot hat sich Schritt für Schritt entwickelt und ist genau dort angekommen, wo es lange hin sollte. Die ersten Umsetzungen und das positive Feedback haben mir gezeigt, dass dieser Weg richtig ist – auch wenn er noch am Anfang steht.

Gleichzeitig habe ich mir wieder mehr Raum für mich selbst genommen. Ich habe viel gelesen, mir bewusst kleine Auszeiten erlaubt und angefangen, besser auf meine Energie zu achten. Diese leisen Veränderungen haben meinen Alltag spürbar stabiler gemacht.

Gerade diese stillen Erfolge machen für mich den Unterschied. Sie sind nicht spektakulär, aber sie tragen – und genau das war 2025 wichtig.

Was ich 2025 zurücklasse

2025 lasse ich vor allem eines zurück: die Angst vor Sichtbarkeit. Die Angst, nicht genug zu sein, zu laut oder zu leise, zu viel oder zu wenig. Ich habe gelernt, dass sie mich nicht schützt, sondern klein hält – und genau dort darf sie bleiben.

Auch den ständigen inneren Druck nehme ich nicht mit. Dieses Gefühl, immer funktionieren zu müssen, immer einen Schritt weiter zu sein und mir selbst kaum Pausen zu erlauben. 2026 darf leichter werden.

Ich gehe weiter – mit mehr Vertrauen, mehr Klarheit und dem Wissen, dass ich nicht erst perfekt sein muss, um sichtbar zu sein.

Mein 2025 in Zahlen

  • Instagram Follower: 79
  • Blogartikel: 0
  • gelesene Bücher: 18

Mein Ausblick auf 2026

Was ich 2026 anders (besser) mache

2026 möchte ich bewusster mit meiner Energie umgehen. Nicht mehr alles gleichzeitig wollen, sondern klar priorisieren und mir realistische Rahmenbedingungen schaffen. Regelmäßige Pausen sollen kein Notfallplan mehr sein, sondern ein fester Bestandteil meines Alltags.

Gleichzeitig will ich sichtbarer werden – auch dann, wenn es sich ungewohnt oder nicht ganz leicht anfühlt. Nicht, weil ich muss, sondern weil mein Angebot genau den Menschen helfen kann, für die es gedacht ist. Ich habe gelernt, dass Sichtbarkeit nichts mit Lautsein zu tun hat, sondern mit Klarheit und Haltung.

2026 darf sich strukturierter, ruhiger und trotzdem mutig anfühlen. Nicht perfekt, aber bewusst – und genau das fühlt sich richtig an.

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Wenn du selbstständig bist und eine therapeutische Praxis führst, kannst du 2026 auf unterschiedliche Weise mit mir zusammenarbeiten. Mein Schwerpunkt liegt auf Webseiten für Therapeutinnen – von klaren, übersichtlichen Onepagern bis hin zu vollständigen Praxis-Webseiten. Dabei geht es mir nicht nur um ein schönes Design, sondern vor allem um Struktur, Verständlichkeit und eine Webseite, die zu dir und deiner Arbeit passt.

Neben der Erstellung von Webseiten biete ich auch Pflege und Betreuung an. Das ist besonders für alle gedacht, die ihre Webseite nicht selbst technisch aktuell halten oder sich nicht regelmäßig darum kümmern möchten. So bleibt deine Seite aktuell, sicher und funktionsfähig, ohne dass du dafür Zeit oder Energie aufbringen musst.

Egal, ob du ganz neu in die Selbstständigkeit gestartet bist oder schon länger eine Praxis führst: Mir ist wichtig, dich dort abzuholen, wo du gerade stehst. Ruhig, strukturiert und ohne unnötigen Technik-Stress.

Wenn du dir vorstellen kannst, 2026 mit mir zusammenzuarbeiten oder Fragen zu meinem Angebot hast, melde dich gern über mein Kontaktformular auf meiner Webseite. Ich freue mich, von dir zu hören und gemeinsam zu schauen, was für dich und deine Praxis sinnvoll ist.

Meine 7 Ziele für 2026

  • Webseiten-Angebot weiter etablieren
    2026 möchte ich mein Webseiten-Angebot weiter festigen und mehr Therapeutinnen dabei unterstützen, online sichtbar zu werden – ruhig, klar und ohne Technik-Stress. Ziel ist es, dass dieses Angebot zu einer stabilen Säule meines Business wird.
  • Sichtbarer werden – auf meine Art
    Ich will mich 2026 öfter zeigen und über meine Arbeit sprechen, auch wenn es sich nicht immer leicht anfühlt. Nicht laut, nicht perfekt, sondern authentisch und passend zu mir.
  • Besser mit meiner Energie haushalten
    Meine Energie ist begrenzt – und genau das will ich 2026 ernst nehmen. Klare Strukturen, realistische Planung und bewusste Pausen sollen fester Bestandteil meines Alltags sein.
  • Regelmäßige Auszeiten einplanen
    Pausen sollen kein Luxus mehr sein, sondern selbstverständlich dazugehören. Kleine Auszeiten im Alltag und mindestens ein geplanter Urlaub stehen ganz bewusst auf meiner Liste.
  • Weiter lernen & wachsen
    Ich möchte mich fachlich weiterentwickeln – rund um Webseiten, Struktur und Arbeiten mit Selbstständigen. Lernen darf sich dabei unterstützend anfühlen, nicht überfordernd.
  • Mich vernetzen und austauschen
    2026 wünsche ich mir mehr Austausch mit anderen Selbstständigen, besonders mit Therapeutinnen oder Menschen aus ähnlichen Bereichen. Wenn du Lust auf Austausch, Kooperationen oder gemeinsame Projekte hast: Melde dich gern über mein Kontaktformular auf meiner Webseite.

Mein Motto für 2026 heißt:
„Bewusst. Klar. In meinem Tempo.“

Consent Management Platform von Real Cookie Banner